Zitronenmelisse

von | 6. Sep. 2022

Zitronenmelisse
(Melissa officinalis)

Die Melisse ist eigentlich eine südeuropäische Pflanze. Da sie aber so vielfältige Heilwirkungen hat, wird sie schon lange in mitteleuropäischen Gärten angebaut. Im Mittelalter musste sie sogar per Verordnung in jedem Klostergarten angebaut werden, weil sie schon damals für sehr wertvoll und unentbehrlich gehalten wurde. Sie riecht beim Zerreiben leicht zitronenartig, daher wird sie auch oft Zitronenmelisse genannt.

Wenn sie einmal in einem Garten heimisch geworden ist, wuchert sie Jahr für Jahr vor sich hin und bietet sich als Haustee und vielfältige Medizin an.

Das Haupteinsatzgebiet der Melisse ist die Beruhigung des Nervensystems, womit sie gegen nervöse Herzbeschwerden, Schlafstörungen, Unruhe, Reizbarkeit und viele andere nervlich bedingte Beschwerden helfen kann.

Wirkung:
anregend, antibakteriell, aufmunternd, beruhigend, entspannend, krampflösend, kühlend, Menstruationsfördernd, pilzhemmend, schmerzstillend, schweisstreibend, virushemmend

Verwendete Pflanzenteile: das ganze Kraut
Inhaltsstoffe: ätherisches Öl, Bitterstoff, Gerbstoff, Gerbsäure, Harz, Schleim, Glykosid, Saponin, Thymol
Sammelzeit: Juni / Juli / August

Wusstest Du, dass eine Spülung mit starken Melissentee das grau werden der Haare verzögert?!

martina-rocco

Hallo und herzlich Willkommen – ich bin Martina Rocco und mein Herz schlägt für die Natur und Ihre Schönheiten.

Ich bin in Wald AR wohnhaft und stelle mit Kräutern und Heilpflanzen aus dem eigenen Garten Naturkosmetik her. Ich pflege vor allem auch den Anbau von heute geschützten Pflanzen, welche man im Freien nicht mehr sammeln darf.