Wärmende Suppen mit Feuer

Wärmende Suppen mit Feuer

Damit der Körper in der kalten Jahreszeit nicht zu hart arbeiten muss, ist es ratsam wärmende Nahrungsmittel und Speisen zu sich zu nehmen. Suppen und Eintöpfe kommen hier wie gerufen. Sie ein einfach zu machen, man kann sie mit wärmenden Gewürzen verfeinern und sie sind in der Regel nicht schwer verdaulich und wärmen unseren Körper von innen.

Heute stelle ich euch eine Süsskartoffelsuppe vor. Diese lässt sich auch sehr gut vorbereiten und bei angesagtem Besuch wunderbar im Glas servieren!

Süsskartoffelsuppe mit Ingwer

Menge Zutaten
Suppe:
1 Zwiebel, fein gehackt
1 Knoblauchzehe, gepresst
20 g Ingwer, gerieben
1 EL Butter
1 – 2 EL Currypulver
500 g Süsskartoffeln, geschält, gewürfelt
5 dl Milch
5 dl Gemüsebouillon
Salz, Pfeffer
einige Tropfen Zitronensaft
wenig Curry, zum Garnieren
Peterli, nach Belieben, zum Garnieren

 

  1. Suppe: Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in der Butter andämpfen. Curry zugeben, kurz mitbraten. Süsskartoffeln beifügen, mit Milch (kann auch durch Mandel- oder Kokosmilch ersetzt werden) und Bouillon ablöschen, aufkochen.
  2. Süsskartoffeln 15-20 Minuten weichkochen. Alles fein pürieren, Suppe würzen und mit Zitronensaft abschmecken.
  3. Suppe kurz vor dem Servieren mit Curry und Peterli garnieren.
Engelwurz Tinktur für Magen und Husten

Engelwurz Tinktur für Magen und Husten

Der Spätherbst hat inzwischen Einzug gehalten. Die Pflanzen vertrocknen langsam oder ziehen sich ins Erdreich zurück. Den Oktober und November nutzt man pflanzentechnisch vor allem zum Sammeln der Wurzeln. Streng genommen sollte man Wurzeln in Vollmondnächten ausgraben, dann haben sie am meisten Kraft und Wirkstoffe.
Sehr gut sichtbar ist im September/Oktober jeweils der Engelwurz. Seine weissen Doldenblüten haben inzwischen Samen gebildet. Majestätisch steht er im Gelände ist gut an seinem dunkelbraunen Stil erkennbar. Ursprünglich kam der Engelwurz vom Hohen Norden zu uns. In Grönland ist die Heilpflanze vor allem als Wildgemüse genutzt worden. Ihre Knospen kann man als Brokkoli-Ersatz nutzen. In Schweden hingegen nutzt man deren Wurzel für den bekannten Schwedenbitter.

Pflanzenportait Engelwurz
Angelica archangelica

Der Wald-Engelwurz ist ein Doldengewächs und wird auch Angelika oder Brustwurz genannt. Wie der Name schon sagt, wird bei uns vor allem die Wurzel verwendet.

Seine wichtigsten Eigenschaften sind:
magenstärkend, menstruationsfördernd, harntreibend, schweisstreibend, blähungswidrig, blutreinigend, auswurffördernd, nervenanregend

Die häufigsten Anwendungsgebiete im Gesundheitsbereich sind:
Verdauungs- und Magenprobleme, Erkältungskrankheiten, Rheuma und Nervenschmerzen

Erntezeit: man sammelt die Wurzel zeitig im Frühjahr oder im Oktober/November zum Vollmond

Inhaltsstoffe: Bitterstoffe, Gerbstoffe, Stärke, Pektin, Zucker, Furanocurmarine, äth. Öle

 

Rezept Engelwurz Tinktur

Ihr braucht:

100g      getrocknete Angelika Wurzel, klein geschnitten
500ml    hochprozentiger Korn

  • Beides in ein Schraubglas mit weitem Hals füllen und zwei Wochen im Dunkeln bei Zimmertemperatur ziehen lassen.
  • Danach durch einen Kaffeefilter abgiessen und in dunkle Flaschen füllen und anschreiben.

Die Tinktur wird dann tropfenweise als Husten- oder Magenmittel eingenommen. Erwachsene: max. 3x täglich bis 25 Tropfen.

Pflanzen vermehren durch Stecklinge

Pflanzen vermehren durch Stecklinge

Stecklinge von deinen Lieblingspflanzen selber machen

Hast Du erst mal selber gewisse Pflanzen im Garten liegt es nahe, diese dann für die Zukunft oder zum Verschenken zu vermehren. Einerseits geht dies mittels Samen, andererseits mittels Stecklingen. Gewisse Pflanzen kann man gar nicht mit Samen vermehren, da geht nur Stecklinge machen.

Heute zeige ich euch Schritt für Schritt, wie dies geht.

Ihr braucht:
*Stamm- oder Mutterpflanze
*Gute Erde und etwas Komposterde
*Töpfe
*Untersatz
*Plastiksäcke

Kraeuterzauber_Salbei
Stammpflanze auswählen und bereitstellen

 


Töpfe parat machen mit Erde

 


einen schönen Zweig mit vielen Trieben abschneiden,
in kleine Stücke schneiden

 


Die Stecklinge in die Töpfe mit Erde stecken,
gut andrücken, giessen


Danach einen Plastiksack drüber stülpen, damit
die Stecklinge ein Treibhausklima haben und gutes Wurzelwerk bilden.

Gutes Gelingen!

 

 

 

 

Samtweiche Lippen im Winter

Samtweiche Lippen im Winter

Kälte, Wind, Schnee, Feuchtigkeit…………..all diese Umstände bescheren uns rauhe und rissige Lippen. Gerne möchte ich euch ein einfaches Rezept für einen tollen Lippenbalsam zeigen. So könnt ihr schnell einen Balsam eurer Wahl herstellen und auf samtweiche Lippen schwören

Auszugsöl (Mazerat)

In der Kräuterkosmetik stellt man jeweils ein Auszugsöl, auch Mazerat genannt, aus der gewünschten Heilpflanze her. So bekommt man die Wirkstoffe der Pflanze ins Öl.
Dazu nehmt ihr Heilpflanzen eurer Wahl z.B. getrocknete Rosenblüten, Ringelblumenblüten, Lavendelblüten oder Melisse. 2 EL von den getrockneten Blüten in ein Konfi Glas geben und gänzlich mit Öl bedecken. Als Öl eignet sich gutes Olivenöl, Mandelöl, Jojobaöl, Sonnenblumenöl oder auch Kokosöl. Das ganz dann ins Wasserbad stellen und erwärmen, dann über Nacht ziehen lassen. Am nächsten Tag mit einem Teesieb oder Kaffeefilter filtrieren.

Das Mazerat ist fertig und je nach Öl bis zu 2 Jahre haltbar.
Ihr könnt aber auch eines Mandelöl, Olivenöl oder Aprikosenkernöl nehmen.

Rezept Lippenbalsam

Richtet euch einen kleinen Topf mit Wasser auf dem Herd, Wasser zum kochen bringen, dann ausschalten.

Ihr braucht:
20g Mazerat (das Öl, das ihr am Vortag hergestellt habt
4g Bienenwachs

  • in ein leeres, sauberes Konfi Glas (so klein wie möglich) messen, dann ins Wasserbad stellen, bis alles geschmolzen ist und eine klare Fettschmelze entstanden ist
  • aus dem Wasserbad nehmen und mit einem Zahnstocher oder Holzspiess langsam kaltrühren bis es trüb wird

5-10 Tropfen äth. Öl

  • zur lauwarmen Masse geben und gut verrühren
  • sobald alles ganz kalt ist, zuschrauben und nutzen 🙂

 

Achtung: wenn ihr das Mazerat mit Kokosöl macht, die Menge vom Bienenwachs halbieren, denn Kokosöl wird wieder hart.

 

Sehr gut für den Winter ist ein Lippenbalsam aus Ringelblumenöl oder Melissenöl. Beide Kräuter könnt ihr getrocknet in der Drogerie (Tee-Abteilung) kaufen. Ebenfalls das Bienenwachs und äth. Öle. So könnt ihr wirklich von Grund auf euren Lippenbalsam selbst herstellen und immer wieder schnell herstellen zum Auffüllen.

Übrigens: kommt dieses Produkt auch immer sehr gut als Geschenk und Mitbringsel an!

 

 

 

Putzmittel aus Orangenschalen

Putzmittel aus Orangenschalen

Orangenreiniger

 

 

 

Zitrusfrüchte sind leicht desinfizierend und helfen bei Kalkproblemen. Daher findet man in vielen Antikalkreinigern Zitronensäure, manchmal auch Ameisensäure. Zitrone hilft zudem auch bei Urinstein.
Sehr gute Resultate habe ich erreicht, wenn ich beim Urinstein und grösseren Kalkablagerungen ein Stück WC Papier mit diesem Reiniger eingesprüht habe, und das nasse Blatt über Nacht auf der betroffenen Stelle angeklebt habe. Am nächsten Morgen musste ich nur spülen und mit der Bürste nachputzen, schon war alles blitz blank.

Orangenreiniger
Diesen Reiniger kannst Du über die Winterzeit sehr gut herstellen.
Jegliche Schalen von Orangen, Mandarinen oder anderen Zitrusfrüchten können dafür verwendet werden.
Zuerst die Frucht geniessen, dann aus den Schalen  noch einen Reiniger machen, was will man mehr.

Ihr braucht:
1 Schraub- oder Einmachglass
Tafelessig

div. Schalen von Orangen oder anderen Zitrusfrüchten
ev. einige Tropfen äth. Zitrus- oder Orangenöl  

  • Das Glas soll gut gereinigt sein, man kann es davor auch im Backofen bei 70 Grad für 20 Minuten desinfizieren
  • Das Glas mit euren Schalen befüllen
  • Essig drüber giessen bis alle Schalen bedeckt sind, verschliessen, gut schütteln
  • danach platziere ich mein Glas immer im Putzmittelschrank
  • Regelmässig schütteln, 2 Wochen ziehen lassen
  • Danach filtrieren und in eine Putzmittelflasche mit Zerstäuber füllen
  • auf Wunsch ev. mit einigen Tropfen äth. Öl den Geruch noch intensivieren

Ihr seht – aus vermeintlichem Abfall kann man sogar noch was sehr Nützliches für den Haushalt machen.